Verweis: 40 Jahre Druckwerkstatt
Ratten jagen, klugscheißen, Steine buckeln, produzieren, Empathie, Papierstau ... Es ist ein blitzschnell vorbeiziehender Wortsalat, mit dem auf der Website der Druckwerkstatt im Kunstquartier Bethanien der 40-jährigen Geschichte gedacht wird. Heute wird das Jubiläum gefeiert, ab 18 Uhr mit Führung, ab 19 Uhr mit Reden, Musik, Ausstellung, Party. Vor 40 Jahren zog die kleine, aus zwei Druckpressen bestehende Werkstatt des bbk (Bund Berliner Künstler) in das leer stehende Krankenhaus Bethanien und seitdem sind dort viele grafische Werke entstanden. Die Werkstatt wird von Künstlerinnen und Künstlern sehr geschätzt und intensiv genutzt, viele davon sind international unterwegs. Kunst und Handwerk lernen hier ständig voneinander.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen