: Versuchte Vergewaltigung beim Freimarkt: Zeug*innen gesucht
Nach Zeug*innen einer versuchten Vergewaltigung am Rande des Freimarkts sucht die Polizei: Die Ermittler glauben, einen 42-jährigen Mann als Täter ausgemacht zu haben, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt. Dringend verdächtig ist er, einer 24-Jährigen am Bürgerpark aufgelauert und versucht zu haben, sie sexuell zu missbrauchen.
Es geht um einen Vorfall an einem der Freimarktwochenenden: Die junge Frau war in der Nacht um 1.20 Uhr zu Fuß auf dem Heimweg entlang des Torfkanals, als sie laut Polizei ein Fremder von hinten anfiel und versuchte, sie zu vergewaltigen. Die junge Frau habe sich zur Wehr setzen und davonlaufen können. Insbesondere die junge Frauen, die sich um das Opfer kümmerten, als es sich kurz nach der Tat zur Kreuzung Findorffstraße/Hollerallee geflüchtet hatte, sind aufgerufen, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter ☎ 0421-362 38 88 zu melden.
Die taz sieht in der Regel davon ab, Zeugenaufrufe zu veröffentlichen. Allerdings zählt das Fehlen von verlässlichen Zeug*innenaussagen zu den verbreiteten Ursachen für die Einstellung von Ermittlungen bei Straftaten und Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung. So wird im langjährigen Mittel jeder vierte wegen Vergewaltigung Angeklagte freigesprochen. Insgesamt hingegen enden nur etwa drei Prozent der Strafprozesse mit einer Entlastung. (taz)
Umverteilung gegen rechts
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