Verschmutztes Trinkwasser in Berlin: Duschverbot in Lichtenberg
In zwei Stadtteilen wurden Verunreinigungen im Wasser entdeckt. Besonders Kleinkinder, Kranke und Senioren sollten es abkochen.
dpa/taz | In den Berliner Stadtteilen Friedrichsfelde und Neu-Hohenschönhausen darf Trinkwasser nur noch abgekocht verwendet werden. Möglicherweise seien Bakterien im Wasser, die Magen- und Darmerkrankungen auslösen können. Das teilte das Bezirksamt Lichtenberg am Freitag mit.
Neben dem Abkochgebot bestehe zudem bis auf weiteres ein Duschverbot. Die Warnung ziele vor allem auf Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen ab.
Wie das Lichtenberger Bezirksamt auf Twitter weiter mitteilte, fiel das Problem bei Routinekontrollen auf. Jedoch sei derzeit noch nicht klar, was konkret für die „Qualitätsmängel“ verantwortlich sei. Deshalb habe man Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.
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⚠️‼️‼️💧BEVÖLKERUNGSWARNUNG: Qualitätsmangel in Trinkwasser in Friedrichsfelde und Neu-Hohenschönhausen. Bei Routinekontrollen des Trinkwassers wurden an Probenstellen Qualitätsmängel festgestellt, welche derzeit noch nicht abschließend bestimmt werden können 1/3
— Bezirksamt Libg (@BaLichtenberg) August 13, 2021
Wie lange Bürger*innen in den betroffenen Stadtteilen vorsichtig sein müssen, ist völlig offen: „Die Maßnahme erfolgt bis zur offiziellen behördlichen Entwarnung“, heißt es in dem Tweet.
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