: Vernichtungswillen?
Im Indizienprozeß um das Gemetzel an einer türkischen Familie beantragte die Staatsanwaltschaft gestern für den 28jährigen Angeklagten lebenslänglich, dem Doppelmord, Totschlag und versuchter Totschlag vorgeworfen wird. Es bestünde kein Zweifel, daß der Mann im Mai '94 Ehemann und Schwiegereltern seiner Nichte in deren Kreuzberger Wohnung mit einer Handgranate und Pistolenschüssen tötete. Nach einer sehr ehrenrührigen Kränkung habe er die andere Familie „auslöschen“ wollen und kam nach Ansicht des Anklägers bereits mit „gezieltem Vernichtungswillen“ nach Berlin.
Umverteilung gegen rechts
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