piwik no script img

Ute Hladki nach Unfall querschnittsgelähmt

Berlin (taz) - Die der RAF-Mitgliedschaft beschuldigte Ute Hladki ist nach Angaben ihres Anwaltes Dieter Adler querschnittsgelähmt. Seine Mandantin habe sich beim Sport in ihrer Zelle in der Haftanstalt Lübeck-Lauerhof einen Nackenwirbel gebrochen, sagte Adler. Sie könne sich nicht mehr genau erinnern, wie es zu dem tragischen Unfall gekommen sei. Eine Einwirkung Dritter ist nach den Worten des Anwalts jedoch auszuschließen. Die Schwere der Verletzung ist offenbar erst relativ spät erkannt worden. Ursprünglich hatte Frau Hladki noch am Abend des Unfalles aus einem Lübecker Krankenhaus in die Haftanstalt zurückverlegt werden sollen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen