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Unreines Lachgas

Frankfurt/Main (dpa) — Meldungen über Lungenödeme, die sich bei zwei Patienten während der Narkose entwickelten, hat die Frankfurter Hoecht AG veranlaßt, vorsorglich elf Chargen mit insgesamt 330 Tonnen Lachgas zurückzurufen. Es sei nicht auszuschließen, daß das als Narkosegas benutzte Stickoxydul mit Methylnitrat verunreinigt sei, teilte Hoechst mit. Die Lungenödeme sind mit den üblichen Therapien beherrschbar gewesen. Insgesamt sind fünf Meldungen über Nebenwirkungen eingegangen. Hoechst ist der einzige Hersteller von Stickoxydul in Deutschland. Das Produkt wird von verschiedenen Anbietern in den Handel gebracht.

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