piwik no script img

Union will Asylbewerber aus Statistik streichen

Bonn (ap) — Die Unionsfraktion im Bundestag hat seltsame Sorgen: sie will arbeitslose Asylbewerber aus der Arbeitslosenstatistik herausnehmen, um die „Verfälschung“ der monatlichen Datensammlung durch die zunehmende Zahl der Asylbewerber zu beenden, sagte gestern der sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU- Fraktion, Julius Louven. Er forderte, die Arbeitslosenstatistik sollte nur noch solche Arbeitslose erfassen, die dem Arbeitsmarkt dauerhaft zur Verfügung stünden. Bei Asylbewerbern könne von diesem Sachverhalt jedoch nicht ausgegangen werden.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen