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Unglück in IslandTodesfall durch Eishöhlen-Einsturz

Beim Einsturz einer Eishöhle in Island ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein weiterer sei schwer verletzt, nach zwei Personen werde zudem noch gesucht, erklärte die Polizei am Montag. Demnach war eine 25-köpfige Be­su­che­r*in­nen­grup­pe unter Leitung eines Führers am Sonntag zu einer Tour am Breidamerkurjökull-Gletscher im Südosten des Landes unterwegs gewesen, als die Eishöhle plötzlich einstürzte.

Islands Gletscher sind durch die Klimakrise schon deutlich zusammengeschmolzen – auch der Breidamerkurjökull, der bislang ein beliebtes Ziel für Tou­ris­t*in­nen und Drehort mehrerer Filme wie „James Bond“ und „Tomb Raider“ war. Mit dem Okjökull hatte Island bereits im August 2019 den ersten Gletscher für verschwunden erklärt. An die früheren Eismassen und ihren CO2-bedingten Niedergang erinnert nun eine Gedenktafel. (afp, taz)

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