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Ungeliebten Aufstieg verpaßt

Aus, vorbei, Aufstieg verpaßt. Doch so recht fluchen mochte keiner aus der Volleyballfrauenriege des 1. VC Hamburg, als sie gestern das entscheidende Relegationsspiel vor knapp 100 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle gegen den 1. VC Schwerte mit 0:3 verloren. VCH-Trainer Knut Rettig (30) zeigte sich nach der Pleite zwar vom Spiel enttäuscht: „Wir sind übermotiviert und viel zu nervös ins Spiel gegangen und haben es Schwerte durch viele Eigenfehler leicht gemacht.“ Aber die ohnehin als gering eingeschätzte Aufstiegschance verspielten die Hanseatinnen bereits am Sonnabend durch ein 2:3 gegen Vechingen. Die Gastgeberinnen vergaben in diesem Spiel sogar einen 2:0-Satzvorsprung.

So richtig positiv wirkt sich indes das Scheitern der VCH-Spielerinnen auf den Geldbeutel des Klubs aus: Im Falle des Aufstieges hätte der Etat auf 200 000 Mark erhöht werden müssen — angesichts der Finanzlage ein Ding der Unmöglichkeit. Rettig: „Unter den gegebenen Voraussetzungen ist es besser, daß wir weiter in der 2. Liga spielen.“ dpa

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