: Und wieder bebt die Erde
Mexiko Erneute Erdstöße im Südendes Landes. Zwei Totein Mexiko-Stadt
dpa| Ein weiterer Schock für die Menschen in Mexiko: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am vergangenen Samstag und damit nur wenige Tage nach dem Beben, bei dem über 300 Menschen ums Leben kamen, das Land erneut erschüttert. Das Zentrum lag im Süden des Landes im Bundesstaat Oaxaca, teilte das Seismologische Institut am Samstag mit.
In der Stadt Juchítan stürzten mindestens acht Gebäude ein. Die meisten waren aber bereits evakuiert, weil sie Schäden vom letzten Beben aufwiesen. Eine eingestürzte Brücke in der Stadt Ixtaltepec soll Verkehrsminister Gerardo Ruiz Esparza zufolge schnell wieder aufgebaut werden.
Auch in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt wurde am Wochenende erneut Erdbebenalarm ausgelöst. Hier starben zwei ältere Frauen vor Schreck an Herzinfarkten. Die Zahl der Toten durch das andere Beben vom Dienstag stieg auf 307.
Wie der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, mitteilte, starben davon allein in Mexiko-Stadt 169 Menschen, 73 im Bundesstaat Morelos und 45 im Bundesstaat Puebla.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen