: Unberechtigte Forderungen aushebeln
Finanzsenator Pieroth hat eine Änderung des Vermögensgesetzes gefordert, um unberechtigte Forderungen gegen Ablehnungsbescheide bei Eigentumsfragen zu verhindern. Bisher komme der Eigentümer aufgrund von Einsprüchen, ob berechtigt oder unberechtigt, nicht ins Grundbuch und könne das Grundstück nicht beleihen. In Berlin seien dadurch Investitionen bis zu einem zweistelligen Millionenbetrag blockiert. Klare Ablehnungsbescheide werden meist deshalb angefochten, um finanzielle Forderungen für die Rücknahme der Klage zu stellen.dpa
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen