: Umstrukturierungs- pläne kritisiert
Mögliche Pläne, das Landeseinwohneramt umzustrukturieren, hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gestern kritisiert. Das Landeseinwohneramt mit seinen 51 Meldestellen und mehr als 2.000 Mitarbeitern sei mit fünf Millionen Bürgerkontakten jährlich eine der publikumswirksamsten Dienststellen, sagte GdP-Sprecher Klaus Eisenreich. Eine Umstrukturierung werde rund zehn Millionen Mark kosten. Der Senat hatte im vergangenen November die Innenverwaltung beauftragt, die Möglichkeiten einer Dezentralisierung des Landeseinwohneramtes zu untersuchen. Auf Kritik bei der GdP stößt besonders die Erwägung, die Zuständigkeiten des Landeseinwohneramtes zum Teil auf die Bezirke zu übertragen. Angesichts der geplanten Reduzierung der Bezirke wäre dies „blinder Aktionismus“, sagte Eisenreich. dpa
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