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Ukrainische Avantgarde

Der Sampler „Novaya Scena – Underground from Ukraine“ war Anfang der Neunziger die wohl wichtigste Veröffentlichung, die ukrainischen Postpunk in den Westen brachte. An der Kuration beteiligt war damals der Kölner Labelbetreiber Guido Erfen, der einen guten Draht nach Kyjiw und Charkiw hatte. Nach Veröffentlichung kam es zu Kooperationen zwischen ukrainischen Musikern wie Svitlana Nianio und Yewgeny Taran und Kölner Künstlern. Einige dieser Aufnahmen erscheinen nun beim belgischen Label Stroom. Da trifft Jazzgesang auf erratische Avantgardetöne, rhythmisches, sanftes Trommeln wechselt sich mit Pianoklängen ab, langsame Loops ertönen, und zum Schluss gibt’s fricklige Synthesizer-Glockenspielarpeggios. Es darf gerne noch mehr aus der Schublade geholt werden. (jut)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen