: Üble Brühe: Güsse trübten Tümpel
Die hauptstädtischen Badegewässer haben im europaweiten Qualitätstest schlechte Noten bekommen. Die Qualität der Berliner Seen und Flüsse war in der Saison 2001 entgegen dem Bundestrend deutlich schlechter als im Vorjahr. Das geht aus dem gestern in Brüssel vorgelegten Bericht über die Qualität der europäischen Badegewässer hervor. 8 von mehr als 20 Strandbädern entsprachen 2001 kurzzeitig nicht den EU-Kriterien. Daraus könne aber nicht geschlossen werden, dass die Wasserqualität auch in diesem Jahr schlecht sein werde, sagte der Sprecher des Landesamtes für Gesundheitsschutz, Robert Rath. Die Grenzwerte der EU-Richtlinie für Badewasser wurden am Grunewaldsee, in den Strandbädern Grünau und Schmöckwitz, am Halensee, Plötzensee, Tegeler See, Kleinen Müggelsee, Weißen See und an der Havel in Konradshöhe überschritten. Laut Rath war vor allem das Wetter für die erhöhten Werte verantwortlich. Immer wieder hätten Regenfälle Verunreinigungen in die Seen gespült. DPA
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