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■ ÖKO-TIPSÜberschätztes Wasser

Die Begründer des aus Amerika zu uns rüberschwappenden Ernährungskonzeptes „Fit for Life“, Marlyn und Harvey Diamond, raten dazu, destilliertes, also mineralienfreies Wasser zu trinken. Der Organismus könne die Mineralstoffe aus Trink- und Mineralwasser nicht verwerten. Diese sollen sich sogar in den Arterien ablagern, behaupten die amerikanischen Gesundheitsapostel. Diese Behauptung ist nach Recherchen des ÖKO-TEST-Magazins jedoch falsch.

Ursache einer Arterienverkalkung ist bekanntlich die Fehlernährung mit einem Zuviel an tierischem Eiweiß und Fett. Mineralsalze sind vielmehr lebenswichtig. Sie sorgen dafür, daß Flüssigkeit im Körper verteilt und gebunden werden kann. Destilliertes Wasser entzieht dem Körper hingegen die lebensnotwendigen Stoffe, die dann über Schweiß und Urin ausgeschieden werden.

Wer zu viel destilliertes Wasser trinkt, kann sich also schaden. Mögliche Folgen einer Unterversorgung mit Mineralsalzen sind Zellschädigungen und Funktionsstörungen wichtiger Organe, die sich in Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerz bis hin zu Herz-Rhythmusstörungen und einem Kreislaufzusammenbruch äußern können. Lebensgefährlich kann der Genuß von destilliertem Wasser während des Fastens werden.

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