: Über 9.000 Tote, die Zahl steigt weiter
In den mittelamerikanischen Katastrophengebieten drohen jetzt viele der Überlebende des Hurrikans „Mitch“ zu verhungern oder ihren Verletzungen zu erliegen. Die Zahl der Opfer, die inzwischen auf über 9.000 geschätzt wird, könnte dramatisch steigen, falls die zerstörte Infrastruktur nicht schnellstens wiederhergestellt wird. Allein in Honduras sind 7.000 Menschen ums Leben gekommen; 11.100 werden noch vermißt, zwei Millionen verloren Haus oder Besitz. In der abgelegenen Provinz Colón konnten von den 100.000 Einwohnern erst 12.000 erreicht werden. Sorgen bereiten den Behörden neben dem Mangel an Transport- und Rettungshubschraubern auch die knappen Benzinvorräte.
Unterdessen beginnt die internationale Hilfe. Die EU stellt fast 13 Millionen Mark zur Verfügung, die USA überlegt, ihre Hilfe auf 3,5 Millionen US-Dollar aufzustocken. Hilfe sagten auch Deutschland, Kanada, Mexiko, Venezuela, die Schweiz, die Vereinten Nationen, die Weltbank und zahlreiche nichtstaatliche Organisationen zu.
Umverteilung gegen rechts
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