■ US-Regierung: Dubiose Investitionen
New York (AP) – Der künftige US-Finanzminister Lloyd Bentsen hat nach einem Bericht der New York Times mindestens 500.000 Dollar Gewinn durch den Kauf von Aktien einer dubiosen Firma gemacht. Wie die Zeitung in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete, investierte Bentsen 1988 100.000 Dollar in eine Computerfirma, die von einem bankrotten texanischen Kreditinstitut finanziert wurde. Drei Jahre später hatte sich der Wert der Aktien nach Bentsens Steuererklärung mindestens versechsfacht. Nach Einschätzung der Zeitung hat Bentsen jedoch keine Gesetze oder ungeschriebenen Regeln verletzt.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen