: US-Forscher entdecken das „Dickmacher-Gen“
Wissenschaftler der Rockefeller- Universität in New York haben nach eigenem Bekunden ein Gen entdeckt, das für die Fettleibigkeit von Menschen verantwortlich ist. Von der Entdeckung berichtete das britische Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe. Die Forscher hätten bei Mäusen ein Gen isoliert, das offenkundig das Körpergewicht steuere und vererbbar sei. Beim Menschen sei ein in der Molekularstruktur nahezu identisches Gen gefunden worden. Die Entdeckung des Gens, das in Anlehnung an den englischen Begriff „Obesity“ (Fettleibigkeit) kurz „Ob“ genannt wurde, könnte nach Ansicht der Wissenschaftler die Medizin revolutionieren. Es würde die Entwicklung von Medikamenten erlauben, die beispielsweise die Vererbbarkeit von Fettleibigkeit einschränken. Bei normalgewichtigen Menschen sei das Gen intakt, während krankhaft dicke Menschen meist ein defektes „Ob“-Gen aufwiesen.Foto: AP
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen