■ U-BAHNEN: GdP fordert Konzept für Wachpolizei
Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat gestern die verantwortlichen Politiker aufgerufen, endlich das überfällige Konzept für den Einsatz der Wachpolizei in U-Bahnen vorzulegen. Es werde erwartet, so der GdP- Chef Burkhard von Walsleben, daß der Schutz der U-Bahn der Wachpolizei übertragen und eine enge Zusammenarbeit mit der Bahnpolizei, die die S-Bahn überwacht, sichergestellt wird. Wie die GdP informierte, hat es Beschwerden gegeben, daß einige private Wachschützer Fahrgäste mit rüdem Umgangston eingeschüchtert haben sollen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen