piwik no script img

Treuhand will Sozialpläne finanzieren

Berlin (taz) — Bis zu 5.000 Mark pro Arbeitnehmer will die Berliner Treuhand für Sozialpläne bezahlen, wenn die betroffenen ostdeutschen Betriebe nicht dazu in der Lage sind, selbst einen Sozialplan zu finanzieren. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von DGB, DAG und Treuhand hervor, die während eines DAG-Kongresses in Potsdam bekannt wurde. Wenn die Betriebe einen Sozialplan selbst finanzieren können, so sollte der ausgezahlte Betrag pro Arbeitnehmer bei etwa vier Monatslöhnen liegen. Die Treuhand hatte in der Vergangenheit hohe Abfindungen von 10.000 Mark scharf kritisiert.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen