: Toiletten für den Mount Everest
London (AFP/taz) – Ein schottischer Unternehmer plant, auf dem Mount Everest Toiletten zu installieren, um das immer dringlicher werdende Fäkalienproblem anzugehen. Philip Tolan will diesen Vorschlag im September den Verantwortlichen für Umweltfragen aus Tibet unterbreiten. Die tibetische Delegation kommt nach Großbritannien, um mit Fachleuten eine Lösung für das zu suchen, was die jährlich rund 50.000 Bergsteiger auf dem Weg zum höchsten Gipfel der Welt mit ihren kleinen und großen Geschäften verursachen. Die tiefen Temperaturen verhindern nämlich das Verwesen der Fäkalien, die sich so seit Jahrzehnten an den Hängen des Himalaja ansammeln. Philip Tolan, Chef einer Toilettenfirma, hat ein Sondermodell entwickelt, das die Entsorgung des Stuhlgangs ermöglichen soll. Die Klos sollen nach seinen Vorstellungen in den Basislagern und auf dem Weg zum Gipfel installiert werden.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen