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Tipps der Woche

Das Mädchen von einst

Zehn Jahre arbeitete Lew N. Tolstoi an seinem letzten Roman, „Auferstehung“, der von einem Geschworenen erzählt, der an der Verurteilung einer Prostituierten mitwirkt, an deren missglückten Leben er allein Schuld hat. Der Roman erschien 1899 in zensierter Form in Russland – unzensiert in England – und begeisterte weltweit. Am Deutschen Theater feiert nun die Bearbeitung unter der Regie von Armin Petras Premiere.

Deutsches Theater, Schumannstraße 13 A, ab 6., 13. & 19. 1., sowie 20. 2., jeweils 19 Uhr, Tickets 5–48 €

Sicherste Prognosen

In einer großen Gala nähern sich am Neujahrstag die geladenen Gäste dem Jahr 2022 an. Angekündigt sind neben zuverlässigen Voraussagen und Zauberei auch Musik von u. a. Fuffifufzich, Jodelqueen Kutzkelina, Laura Landergott, Minh Duc Pham sowie Jens Friebe, der gemeinsam mit Britta auf der Bühne stehen wird. Außerdem zu Gast: Paula Irmschler und Stefanie Sargnagel. Moderation: Christiane Rösinger.

Volksbühne, Großes Haus, 1. 1., 20 Uhr, 22 €

Ein Jahr wird abgewählt

Was bleibt vom zweiten Pandemiejahr? In der Jahresendausgabe ihrer wöchentlichen Leseshow sagen die Brauseboys 2021 „Auf Nimmerwiedersehen!“ und wagen gleichzeitig einen doppelten Neustart, denn sie verabschieden sich von ihrer bisherigen Bühne Kookaburra und sind bis Jahresende in der ufaFabrik und ab Silvester in der Kunstfabrik Schlot zu Gast. Es sortieren ihre Erinnerungen: Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning.

29 & 30. 12., 20 Uhr, ufa-Fabrik (Tempelhof) / 31. 12.–6. 1., 20 Uhr, Kunstfabrik Schlot (Mitte), Silvester zusätzlich 16 Uhr

Lacht, Freunde!

Am Silvesterabend ist Stand-up-Comedian FIL mit einem Überraschungsprogramm in der Volksbühne zu Gast – nach eigenen Angaben will er in einer Mischung aus „Best of“ und „Hä? Kennick nich“ das Jahr ausklingen lassen. Das könne aber nur gelingen, wenn die werten Gäste einen ganz starken Glauben mitbrächten – und lachen sollen sie, denn lachen könne das doofe Virus nicht: „Zur Heiterkeit kriegt er sich nicht hinmutiert, der krätzige Keim – so was geht in seine kalte Spike-Proteinseele nicht rein. Checkt der nicht, der fluktuierende Flachpfiff. Der exponentielle Erich.“ Damit wird er besiegt. Aber nicht jetzt. Vielleicht später, sagt FIL.

Silvester Special mit FIL, Volksbühne, Großes Haus, 31. 12., 18 Uhr, nur noch Restkarten an der Abendkasse

Die Rollen im Märchen

Mit „Forever happily“ nimmt das Collectif Malunés Rollenbilder klassischer Märchen auf und stellt sie gleichzeitig infrage. Zu sehen ist die Performance beim Berlin Circus Festival, das seine Zelte auf dem Tempelhofer Feld aufgebaut hat. Im Restaurantzelt können Tische reserviert werden; es gibt Live-Musik und Getränke.

31. 12. &. 1. 1., 19 Uhr, 2. 1., 18 Uhr, Eingang Tempelhofer Damm, 10–26 €, Alle Infos unter www.berlin-circus-festival.de

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