: 'Time‘ kam später
Jakarta (afp) — In Indonesien ist die Ausgabe des US-Magazins 'Time‘ vom 3. Februar, in der ein ausführlicher Bericht über das „Finanzimperium“ der Familie Suharto erschien, mit 15tägiger Verspätung zugestellt worden. Vertreter von 'Time‘ machten das Informationsministerium verantwortlich. Dem Bericht zufolge gehören Familienmitglieder, darunter auch zwei Söhne des indonesischen Staatschefs, zu den Reichsten der Reichen Indonesiens. Die Suharto- Sprößlinge Hutomo Mandala Putra und Bambang Trihadjmodjo, Chefs großer Unternehmen, weisen dem Magazin gegenüber zurück, ihre Familienbeziehungen zur persönlichen Bereicherung eingesetzt zu haben.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen