: Thema heute: Reaktionen auf Rechts
Auf der Straße war sie schon vorher sichtbar, in den Parlamenten hat sie nun auch numerische Größe: die Welle von rechts rollt. In der Bundesrepublik halten Republikaner und Volksparteiler machtvollen Einzug in Landtage, in Frankreich stutzt die FN des Jean-Marie Le Pen die traditionellen Parteien auf historisches Mindestmaß zurück, in Österreich hält sich der rechte FPÖ- Vormann Jörg Haider schon für den kommenden Kanzler. In Italien stabilisiert sich die bereits totgeglaubte Mussolini-Anbetergruppe MSI — doch daneben quellen die mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Abspaltung vom Zentralstaat drohenden „Ligen“ in die Parlamente. Auch im ehemaligen Ostblock werden Weichen in Richtung Rechts gestellt, so etwa in Albanien, wo die Regierung nun aus einem konservativen bis rechten Sammelbekken kommt. Wie aber reagieren die „anderen“ politischen Lager? Haben sie Rezepte, bilden sie Gegengewichte, treten sie in eine Konkurrenz zu Rechts? Eurotaz zeigt die Vielschichtigkeit tatsächlicher und möglicher Reaktionen — vom bloßen Nichtstun und Herunterspielen bis zum persönlichen Einsatz.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen