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Thema heute: Reaktionen auf Rechts

Auf der Straße war sie schon vorher sichtbar, in den Parlamenten hat sie nun auch numerische Größe: die Welle von rechts rollt. In der Bundesrepublik halten Republikaner und Volksparteiler machtvollen Einzug in Landtage, in Frankreich stutzt die FN des Jean-Marie Le Pen die traditionellen Parteien auf historisches Mindestmaß zurück, in Österreich hält sich der rechte FPÖ- Vormann Jörg Haider schon für den kommenden Kanzler. In Italien stabilisiert sich die bereits totgeglaubte Mussolini-Anbetergruppe MSI — doch daneben quellen die mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Abspaltung vom Zentralstaat drohenden „Ligen“ in die Parlamente. Auch im ehemaligen Ostblock werden Weichen in Richtung Rechts gestellt, so etwa in Albanien, wo die Regierung nun aus einem konservativen bis rechten Sammelbekken kommt. Wie aber reagieren die „anderen“ politischen Lager? Haben sie Rezepte, bilden sie Gegengewichte, treten sie in eine Konkurrenz zu Rechts? Eurotaz zeigt die Vielschichtigkeit tatsächlicher und möglicher Reaktionen — vom bloßen Nichtstun und Herunterspielen bis zum persönlichen Einsatz.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen