: Terror & Schmerz
Foto: Fernando Marcos
Die Bühne ist in fahles Licht getaucht, das unheimliche Schatten wirft, dazu verstörende Bildern tiefster Demütigung – es geht schließlich um die Abgründe menschlichen Schmerzes. Entstanden ist Nacho Duatos Ballett-Choreografie „Herrumbre“ 2004 – in jenem Jahr, als in Madrid morgendliche Pendler terroristischen Bombenanschlägen zum Opfer fielen. Nacho Duato wohnte ganz dicht an einem der vier Anschlagsorte. Unter diesen Eindrücken entschloss er sich damals, den Terror zum Thema einer neuen Choreografie zu machen. Sie ist aber zugleich auch Aufruf zur Wahrung der menschlichen Würde.
Herrumbre vom Staatsballett Berlin: Staatsoper im Schiller Theater, Bismarckstr. 110. 14. 2., 18 Uhr & 16./18./21./26. 2., je 19. 30 Uhr, 20–68 €
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen