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■ TelegrammJapans Skandal um HIV-infiziertes Blut

Bonn (dpa) – Konsequenzen aus dem japanischen Gerichtsurteil zur Entschädigung von HIV-Infektionen durch Blut und Blutprodukte hat der SPD-Gesundheitspolitiker Horst Schmidbauer gefordert. Die in Japan festgelegten Leistungen zeigten, daß die deutschen Opfer von verseuchten Blutprodukten unter Gesundheitsminister Seehofer (CSU) zu einem schäbigen Vergleich mit der Pharma-Industrie „gezwungen“ worden seien, so Schmidbauer. Die Ungleichbehandlung müsse beseitigt werden.

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