: Tatverdächtige für Obdachlosen-Mord
Die Polizei hat drei Tatverdächtige festgenommen, die vor gut einer Woche einen 43jährigen Obdachlosen getötet und in ein Wasserrückhaltebecken der Wasserbetriebe geworfen haben sollen. Die 20-, 18- und 17jährigen haben in ihren Vernehmungen erste Geständnisse abgelegt, teilte die Polizei mit. Nach ihren Angaben hatten sie den Mann am Freitag vor einer Woche zufällig getroffen. Sie hätten ihr Opfer unter anderem mit einer Baseballkeule brutal mißhandelt. Sie nahmen ihm fünf Mark Bargeld ab und töteten ihn anschließend mit einer Vielzahl von Messerstichen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen