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■ TAZ-INTERVIEW MIT SCHRÖDER„Die Verfassung ändert man nicht ohne Not“

Hannover (taz) — „Eine Verfassung ist nicht die Satzung eines Geflügelzuchtvereins“, so der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder (SPD) im Gespräch mit der taz. „Man ändert sie nicht, weil einem nichts Besseres einfällt.“ Für die Umsetzung des größten Teils des Beschlusses des Vorstands seiner Partei bedürfe es im übrigen gar keiner Änderung des Grundgesetzes. Den Artikel16, der politisch Verfolgten das Recht auf Asyl zugesteht, möchte Schröder nur zur Disposition stellen, wenn mit der Regierungskoalition ein umfassendes Paket geschnürt wird. Was dort hineingehört, sagt uns der Niedersachse auf SEITE 10