piwik no script img

Suizid in Moabit

Ein 34jähriger Untersuchungshäftling ist am Mittwoch gegen 6.20 Uhr in seiner Zelle in der JVA Moabit tot aufgefunden worden. Er hatte sich mit einem Schnürsenkel am Fenstergitter erhängt, wie ein Justizsprecher mitteilte. Das Motiv für den Suizid sei unbekannt. Auch einen Abschiedsbrief gebe es nicht. Der rauschgiftabhängige Häftling befand sich wegen Verdachts des Diebstahls in besonders schwerem Fall seit 18. Juni in U-Haft. Wie der Sprecher erklärte, haben der Anstalt keinerlei Hinweise auf eine bestehende Selbstmordgefahr vorgelegen.

Nur noch 460 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen