: Studenten am Kap in Aufruhr
taz | Nach wochenlangen Streiks und Demonstrationen gegen höhere Studiengebühren in Südafrika ist es am Mittwoch zu Gewalt mitten in der Hauptstadt Pretoria gekommen. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas gegen demonstrierende Studenten ein, die mit einem Protestmarsch das Stadtzentrum lahmlegen wollten. An mehreren Universitäten des Landes waren zuvor Brände gelegt worden. An der Witwatersrand-Universität in Johannesburg, wo es immer wieder zu Gewalt gekommen ist, bot die Kirche sich als Vermittlerin zwischen Studenten und Polizei an.
▶Ausland
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen