: Streit um Martin Luther Kings Erbe
In den USA ist ein Streit um das Erbe des 1968 ermordeten schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King entbrannt. Anlaß der Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und Angehörigen Kings ist der geplante Bau eines King-Zentrums in Atlanta. Die für Nationalparks, Denkmäler und historische Monumente zuständige US-Behörde National Park Service will in dem Bau über das Leben des Bürgerrechtlers informieren. Familienangehörige Kings haben gegen diese Pläne scharf protestiert. Sie betreiben in Atlanta selbst ein „Martin-Luther-King- Zentrum für gewaltfreie soziale Veränderungen“. Die Witwe Coretta Scott King forderte Innenminister Bruce Babbitt auf, das Projekt zu stoppen. Die US- Behörde argumentiert damit, daß das bestehende King-Zentrum gar nicht in der Lage ist, die jährlich etwa drei Millionen Menschen zu betreuen, die Kings Geburtshaus und seine Kirche in Atlanta besuchen.Foto: AP
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen