: Streikaufruf bei der Feuerwehr
Bei der Berliner Feuerwehr kursiert ein anonymer Aufruf zum illegalen Streik, der sich gegen Personalmangel und Überstunden richtet. Von Montag an sollen die Feuerwehrleute demnach für mindestens drei Schichten nicht zum Dienst erscheinen, um die Politik wachzurütteln. Dazu ruft der anonyme Autor der „Operation Paukenschlag“ in einem Schreiben auf, das der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag. Anfang Juni hatte es bereits eine ähnliche Aktion gegeben, bei der sich etwa 30 Feuerwehrleute krankmeldeten. Als Beamte dürfen Feuerwehrleute nicht streiken. In dem Aufruf heißt es unter anderem: „Die Politiker meinen, mit uns Feuerwehrleuten können sie machen, was sie wollen, da wir nicht streiken dürfen und gewerkschaftlich nicht ausreichend vertreten sind.“ Die auch für die Feuerwehr zuständige Gewerkschaft der Polizei (GdP) distanzierte sich am Freitag von dem Aufruf. (dpa)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 290 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen