: Sternsinger ohne Blackfacing
Foto: Christoph Brüwer/Katholischer Gemeindeverband
Drückt der Blick von Finanzsenatorin Karoline Linnert Erleichterung darüber aus, dass sich unter den 100 Sternsingern und -singerinnen, die sie gestern im Rathaus begrüßte, kein König mit schwarz angemalten Gesicht befand? Oder freute sich die grüne Bürgermeisterin nur über die Segenswünsche der Kinder, die sie nach Überlieferung des katholischen Gemeindeverbands „als Regierung gut gebrauchen“ könne? Auch soll sie folgende Worte gesprochen haben: „Es ist wichtig, dass wir von unserem Reichtum etwas abgeben und an die Menschen denken, denen es schlechter geht als uns.“
Bundesweit beteiligten sich am vom Kindermissionswerk Sternsinger organisierten Dreikönigssingen rund um das Dreikönigsfest am 6. Januar 300.000 Kinder. Sie sammeln dabei Spenden für notleidende Kinder in anderen Ländern.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen