■ Statistik: Wo bleibt die Zeit?
Berlin (taz) – Wöchentlich fast 52 Stunden arbeitete 1991/92 jeder deutsche Erwachsene durchschnittlich. Davon entfielen lediglich 24 Stunden auf die bezahlte Erwerbstätigkeit, der Rest sind unbezahlte Leistungen im Haushalt. Laut Statistischem Bundesamt sind Frauen jede Woche 36,5 Stunden unbezahlt aktiv und 16 Stunden bezahlt. Männer dagegen widmen sich durchschnittlich 33 Stunden bezahlter und 20 Stunden unbezahlter Arbeit.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen