■ Stadtabriß: „Lindencorso“ weg
Berlin. Das „Lindencorso“, einst Treffpunkt von vergnügungssüchtigen DDR- Dienstreisenden ebenso wie von Besuchern aus dem Westen, wird abgerissen. Anstelle des Gaststättenkomplexes soll für rund 500 Millionen Mark bis Ende 1995 ein deutsch-französisches Kultur- und Geschäftszentrum entstehen. Die Abrißarbeiten dauern voraussichtlich acht bis zehn Wochen, danach wird die Baugrube gesichert. Mit dem Rohbau soll spätestens Anfang 1994 begonnen werden. Geplant sind Restaurants, Büros, Geschäfte und Kultureinrichtungen mit bis zu 1.000 neuen Arbeitsplätzen. Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler will ein siebengeschossiges Gebäude mit zwei glasgedeckten Innenhöfen und Arkaden im Erdgeschoß errichten. Kritiker bezeichneten die Entwürfe dazu als zu monumental und festungsartig. dpa
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen