: Sportliche Höchstleistungen in der Horizontalen
Wegen der zu hohen Nachfrage hatten die Organisatoren der Asien-Spiele in Hiroshima die Verteilung von Gratiskondomen an Athleten eingestellt. Jeder Teilnehmer sollte zu Beginn der Spiele drei Päckchen Kondome umsonst erhalten. Dieser Vorrat sollte für zwei Wochen halten. Manche der Athleten schienen indessen auch außerhalb der offiziellen Wettbewerbe zu sportlichen Hochleistungen entschlossen zu sein und griffen sich bis zu fünfzig Gratispäckchen auf einmal. In Hiroshima selbst konnten die Sportler wenig mit den Gratispräservativen anfangen. Die dortigen Amüsierbetriebe akzeptierten während der Spiele nur einheimische Kunden. Sportler oder Sportfunktionäre wurden nach den Worten eines Bordellbesitzers „höflich, aber bestimmt“ abgewiesen. Die Kondome wurden von den meisten Athleten daher wohl als Souvenirs oder für den Heimgebrauch gesammelt.Foto: Raupach/argus
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen