Rattenbekämpfung am Helmholtzplatz: Speisereste sind ein Problem
Am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg begann am Montag eine groß angelegte Rattenbekämpfungsaktion durch die Berliner Wasserbetriebe und das Straßen- und Grünflächenamt. Bereits seit einigen Wochen komme es zu einem vermehrten Auftreten der Schädlinge, so die zuständige Referentin des Bezirksamts Pankow. Zum Schutz der Bevölkerung, insbesondere der Kinder, werden deshalb zunächst ober- und unterirdisch Köder ausgelegt. Außerdem werden die Bereiche entlang der Lette- und Dunckerstraße mit Bauzäunen abgesperrt. Laut Bezirksamt Pankow sind für die Rattenbekämpfung zunächst vier Wochen angedacht.
Allerdings hänge die tatsächliche Dauer der Maßnahmen von deren Erfolg ab. Dazu gehört auch die Kooperation der Anwohner. So erklärt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Grüne), dass trotz der aufwendigen Bekämpfung eine Lösung des Problems nur möglich sei, wenn den Tieren keine Nahrung in Form von Speiseresten angeboten werde. (les)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen