piwik no script img

Spannung in Kaschmir

Neu Delhi (dpa) - Die Lage im nordindischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir wird immer gespannter. Nach den anti -indischen Demonstrationen der letzten Woche, bei denen Sicherheitskräfte mindestens 60 Menschen erschossen haben, laufen immer mehr der mehrheitlich moslemischen Kaschmiris zu den Separatisten über, die ein unabhängiges oder Pakistan angeschlossenes Gesamtkaschmir fordern. Eine Umfrage in der pakistanischen Zeitung 'The Nation‘ ergab, daß 78 % der pakistanischen Bevölkerung für Waffenlieferungen an die Moslems sind, um für eine Abspaltung zu kämpfen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen