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Späte Rückgabe

■ Frankreich erhielt 28 Gemälde zurück

Frankreich hat gestern in Berlin 27 Gemälde, darunter Werke von Monet, Gauguin, Cézanne und Renoir, zurückerhalten, die während des Zweiten Weltkrieges unter bis heute ungeklärten Umständen von Paris nach Deutschland gelangt waren. Am 30. Mai hatte Bundeskanzler Kohl dem französischen Staatspräsidenten Mitterrand ein Gemälde von Claude Monet übergeben. Die übrigen Bilder wurden jetzt in der Alten Nationalgalerie zurückgegeben. Der Vertreter des Bundesinnenministeriums, Ritter, betonte dabei, „mit dieser einfachen und unkomplizierten Restitution“ wolle die Bundesrepublik „ein Zeichen setzen, das Ausdruck des Vertrauens“ ist. dpa

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