: Soziales: Grüne kritisiert Sparkurs
Bremen (taz) – Die grüne Fraktionsvorsitzende Karoline Linnert bezeichnet die Zustände im Amtsvormundschaftsbereich als „unverantwortlich“. Ein Mitarbeiter sei dort für 230 minderjährige Mündel zuständig. Diese katastrophale Lage sei aber nur die Spitze des Eisbergs, so die Sozialpolitikerin. Die Sparvorgaben der Großen Koalition führten auch bei anderen sozialen Diensten wie der Drogen- oder Erziehungsberatung ins Abseits. Notwendige Hilfsangebote existierten bald „nur noch auf dem Papier“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen