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Sisi-Syndrom macht depressiv

München (dpa) – Jeder dritte depressive Mensch leidet am sogenannten „Sisi-Syndrom“. Das schreibt die Münchener Medizinische Wochenschrift (MMW) in ihrer neuesten Ausgabe. Dabei handelt es sich um „rastlose“ Aktivität, mit der Ängste, Selbstzweifel und ein Gefühl der Leere überdeckt werden sollen. Über erreichte Ziele könnten sich Menschen mit dem „Sisi-Syndrom“ nicht freuen, sofort werde die Meßlatte höher gelegt, berichtet das Magazin. Das Syndrom ist nach der Kaiserin Elisabeth (Sisi) von Österreich benannt. Sie bekämpfte ihre miese Grundstimmung mit Sport, Diät und häufigen Reisen.

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