piwik no script img

Sichtbare Paralympics

Fast achtmal so viele Länder und elfmal so viele Ath­le­t:in­nen wie zu Beginn: Seit der Einführung 1960 haben sich die Paralympics extrem entwickelt. In Paris rechnet das Internationale Paralympische Komitee (IPC) mit neuen Rekordzahlen. So werden 4.400 Sport­le­r:in­nen aus 168 Ländern erwartet, und mit Eritrea, Kiribati und Kosovo feiern drei Nationen ihre Paralympics-Premiere. Damit sind so viele Nationen wie noch nie vertreten.

Außerdem werden paralympische Wettkämpfe im deutschen TV erstmals zur Primetime übertragen. Demnach überträgt die ARD am 2. September rund um das 100-Meter-Finale der Prothesensprinter Felix Streng und Johannes Floors sowie am 4. September im Rahmen der Weitsprung­entscheidung von Markus Rehm jeweils von 20.15 bis 22.15 Uhr live. Auch die Eröffnungsfeier und die Schlusszeremonie werden in der Primetime gezeigt. Allerdings beklagen viele paralympische Ath­le­t:in­nen trotz einiger Fortschritte weiterhin die große Diskrepanz zwischen den Übertragungszeiten für Paralympics und Olympia.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen