: Sic: RKK ist nicht mehr deutsch
Bremen (taz) – Jetzt haben wir uns solche Mühe gegeben, den scheidenden Verwaltungsdirektor des Bremer Rotkreuz-Krankenhauses mit einem lebensnahen Porträt zu würdigen – und doch das größte Verdienst des Dr. h.c. Horst Hinderlich verfälscht. Zwecks Aufbaus einer ausgeprägten Corporate Identity (CI) im Haus schlug er nämlich die Umbeennung in „Rotes Kreuz Krankenhaus“ (RKK) vor, um sich von der großen Organisation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auch namentlich abzugrenzen. Da kann die Devise nur lauten: Noch mehr CI für weniger D! Wir bitten um Entschuldigung.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen