piwik no script img

Senatorin für Rückgabe

Die Rückgabe der Mauer- und Grenzgrundstücke an die Alteigentümer hat Justizsenatorin Peschel-Gutzeit gefordert. Sie empfinde es als „unanständig“, wenn sich nach der Vereinigung der Gesamtstaat Deutschland an diesen Grundstücken bereichere. Nachdrücklich trat die Senatorin Befürchtungen entgegen, daß bei einer Rückgabe der Mauergrundstücke – in Berlin etwa 1.500 – das gesamte Regelungswerk des Vermögensgesetzes zusammenbrechen könnte. Sie wies auch Darstellungen von CDU-Politikern aus den neuen Ländern zurück, eine Rückgabe der Grundstücke sei in den neuen Ländern politisch nicht vermittelbar. Richtig sei vielmehr, daß dies die „einzig vermittelbare Lösung“ sei.dpa

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen