■ Selbstmord: Türke erhängte sich
Neumünster (dpa) – Beamte der Justizvollzugsanstalt Neumünster haben gestern morgen einen 29jährigen türkischen Gefangenen tot in seiner Zelle gefunden. Nach Angaben der Gefängnisleitung hatte sich der Häftling mit einem Elektrokabel an seinem hochkant gestellten Bettgestell erhängt. Der Türke war 1991 nach Teilverbüßung einer sechsjährigen Freiheitsstrafe in sein Heimatland abgeschoben worden. Er war unberechtigt wieder nach Deutschland zurückgekehrt und am vergangenen Montag festgenommen worden, um die Reststrafe zu verbüßen.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen