: Schwere Vorwürfe gegen coop-Otto
Frankfurt (AP) — Im Prozeß um die milliardenschweren Betrügereien an der Spitze des Einzelhandelskonzerns coop hat der frühere Vorstandssekretär Hans Gitter gestern schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Bernd Otto erhoben. Wie aus dem Geständnis Gitters hervorgeht, war die wirtschaftliche Situation im co- op-Konzern bereits 1984 so desolat, daß auf Drängen des für Finanzen zuständigen Vorstandsmitglieds Werner Caspar ein Vergleich angemeldet werden sollte. Dagegen habe sich aber Otto ausgesprochen.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen