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Schwarzleser

■ betr.: „Es stand diese Woche in der taz – wo denn sonst?“, taz vom 24./25. 6. 95

Dagobert Duck hätte es nicht besser ausdrücken können: Wer die taz beim Nachbarn oder im Café liest, ist ein Schwarzleser, denn er hat ja nicht bezahlt dafür. Vorschläge dazu an die taz:

1. Zeitungskontrolleure anstellen, die überall nach taz-Lesern fahnden. Wer keinen auf seinen Namen ausgestellten Kaufbeleg dabei hat, muß 40 Mark Strafe zahlen.

2. 007-taz. Diese taz verbrennt sich nach dem ersten Lesen selbständig. Marc Obrowski,

Ujung Pandang/Indonesien

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen