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Schutz für Eigenheimbesitzer

50.000 bis 60.000 Ostberliner könnten nach Befürchtungen der Fraktion Bündnis 90/Grüne aus ihren Eigenheimen vertrieben werden, wenn Senatspläne zur Einrichtung von elf städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen verwirklicht werden. Deshalb verlangte die baupolitische Sprecherin der Fraktion, daß Grundstücke mit Ein- und Zweifamilienhäusern von den Regelungen ausgenommen werden. Die Festlegung von Entwicklungsgebieten sei für große unbebaute Flächen gedacht. Dort wolle der Staat durch das Einfrieren der Bodenpreise Spekulationsgewinne verhindern. Durch diese Regelung würden aber kleine Eigenheimbesitzer genauso wie große Spekulanten behandelt.

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