■ Schußwechsel: US-Soldat getötet
Port-au-Prince/ Washington (dpa) – Erstmals seit dem amerikanischen Einmarsch in Haiti vor fast vier Monaten ist ein US-Soldat in dem Karibikstaat getötet worden. Der Soldat kam am Donnerstag in der Küstenstadt Gonaive bei einem Schußwechsel mit mutmaßlichen Banditen ums Leben. Ein zweiter Armeeangehöriger sei an einem Arm verletzt worden, sagte der Sprecher der US-Botschaft gestern. Ein amerikanischer Soldat habe den Todesschützen anschließend erschossen. Der Vorfall könnte den Ruf nach einem beschleunigten Abzug verstärken.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen