: Schüsse auf DDR–Flüchtling
Berlin (ap) - Die Flucht eines DDR–Bürgers nach Westberlin ist am frühen Montag morgen gescheitert. Ein Anwohner hatte nach Angaben der Polizei gegenüber dem nördlichen Westberliner Ortsteil Frohnau den Ruf „Halt, stehenbleiben“ gehört. Danach seien 30 bis 50 Schüsse gefallen. Ein Mann, der mit einer Leiter bereits die Mauerkrone erreicht hatte, sei nach einem weiteren Feuerstoß auf DDR–Gebiet zurückgefallen. Ein DDR–Grenzposten soll den Angaben zufolge über dem Leblosen triumphierend gesagt haben: „Dich Sau hab ich erwischt.“ Ein weiterer, in offenkundige Verzweiflung über das Geschehen geratener Grenzposten habe geflucht und seine Mütze auf die Erde geworfen. Er sei daraufhin von anderen Grenzsoldaten entwaffnet und abgeführt worden, hieß es. Für unsere Bonn - Redaktion suchen wir eine Redakteurin. Berufserfahrung unbedingt erforderlich. Bewerbungen mit dem Üblichen an: taz Bonn Kurt - Schumacherstr. 1, 5300 Bonn 1 FORTSETZUNG VON SEITE 1
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